Drama um den Einzug des FC Basel in den Halbfinal der Women's Super League

Drama um den Einzug des FC Basel in den Halbfinal der Women's Super League

Der FC Basel feierte am Freitagabend den Einzug in den Playoff-Halbfinal der Women's Super League, und das auf dramatische Weise im Penaltyschiessen. Der Jubel war groß, doch die Freude könnte durch einen Wechselfehler getrübt werden. In der Verlängerung wechselte FCB-Coach Omar Adlani die Spielerin Lena Bubendorf ein, die jedoch nicht auf dem Matchblatt stand. Dies führte dazu, dass der FC St. Gallen Protest einlegte. Sportchef Fabian Sangines erklärte der „BZ“, dass Bubendorf vor dem Spiel nachträglich eingetragen wurde, was bis 60 Minuten vor der Partie erlaubt ist. Allerdings sei es notwendig, die Schiedsrichter und den Gegner darüber zu informieren. Dieses Versäumnis könnte nun zu einem Nachteil für den FC Basel führen. „Wenn uns das den Sieg kostet, sind wir alle zerstört“, äußerte sich auch Coumba Sow, Nati-Spielerin des FC Basel, zur Situation. Auf der anderen Seite gratulierte Patrizia Willi, Co-Sportchefin des FC St. Gallen, dem FC Basel zum Weiterkommen, betonte jedoch, dass es dem Verein nicht darum gehe, am grünen Tisch zu gewinnen, sondern ihre sportlichen Aufgaben zu erfüllen. Zusätzlich sicherte sich der FC Zürich einen Platz im Halbfinal, nachdem sie im Zürcher Derby gegen GC gewannen. Auch Servette qualifizierte sich gegen Aarau für die Halbfinals. Das letzte Duell zwischen YB und Rapperswil-Jona steht noch aus, das Rückspiel findet am Samstagabend statt.

Source: 20 Minuten - 2026-05-02