DFB-Frauen stehen vor entscheidendem Duell gegen Norwegen zur WM-Qualifikation

Das 0:0 in Österreich hat deutliche Spuren hinterlassen und den Vorsprung der DFB-Frauen auf Norwegen auf nur noch einen Punkt geschrumpft. Die Spielerinnen betonen, dass die Partie aufgearbeitet wurde, doch nun ist eine deutliche Leistungssteigerung gefordert. Bundestrainer Wück beschreibt die Situation als „kleinen Rückschritt“ und versichert, dass das Team vor dem direkten Duell am Freitag um 20:35 Uhr in Köln „nicht ins Zweifeln kommen“ werde. Auch Führungsspielerin Linda Dallmann gibt sich optimistisch: „Die Situation ist jetzt ein bisschen schwieriger. Wir stehen ein Stück weit unter Druck, aber das beschäftigt uns nicht großartig.“ Die Ausgangslage in der Gruppe A4 ist klar: Ein Sieg würde die DFB-Frauen vorzeitig für die WM qualifizieren. Bei einem Remis hätten sie die Qualifikation am letzten Spieltag in eigener Hand. Allerdings muss Wück auf wichtige Spielerinnen verzichten. Giulia Gwinn fiel nach einer Schulteroperation aus, ebenso wie Franziska Kett und Nicole Anyomi aufgrund von Verletzungen. Janina Minge ist wegen einer Roten Karte gesperrt, und der Einsatz von Torhüterin Ann-Katrin Berger ist fraglich. Wück zeigt sich jedoch optimistisch: „Die Ausfälle treffen uns natürlich, aber wir haben großes Vertrauen in unseren Kader.“ Zudem kehren mehrere Spielerinnen, darunter Klara Bühl und Melissa Kössler, nach Verletzungen zurück. Dallmann erwartet eine starke Unterstützung des Publikums in Köln: „Die Leute hier sind sehr fußball-begeistert. Das hilft uns sehr als Team.“ Wück und das Team sind positiv gestimmt und bereit, das WM-Ticket zu lösen. „Wir wollen uns zu den Top-Nationen zählen“, so Wück abschließend.
Source: Sportschau - 2026-06-02