DFB-Frauen vor WM-Qualifikation: Verletzungen und Druck prägen die Ausgangslage

Die DFB-Frauen stehen vor einem entscheidenden WM-Qualifikationsspiel gegen Norwegen und sehen sich mit mehreren Herausforderungen konfrontiert. Ann-Katrin Berger, die verletzte Nummer eins im Tor, kämpft mit einer Bauchprellung, die sie nach einem schweren Zusammenprall erlitten hat. Trotz ihrer Schmerzen versucht sie, sich für das Spiel fit zu machen: „Ich habe Schmerzen. Aber manche Schmerzen sind aushaltbar – und das versuchen wir gerade auszutesten.“ Die Entscheidung über ihre Einsätze wird bis kurz vor dem Anpfiff vertagt. Sollte Berger ausfallen, stehen Ena Mahmutovic vom FC Bayern und Stina Johannes vom VfL Wolfsburg bereit, um ihren Platz einzunehmen. Der Konkurrenzkampf ist offen, da es keine feste Rangfolge gibt. Ein weiteres Problem stellt die Situation von Laura Freigang dar, die aufgrund von Formfehlern bei Dopingtests eine mögliche Sperre droht. Dies belastet die Mannschaft zusätzlich, während sie sich auf das Spiel vorbereitet. Die DFB-Frauen führen die Gruppe A4 nur mit einem Punkt Vorsprung vor Norwegen an, nachdem sie im April gegen Österreich nur ein 0:0 erzielten. Ein Remis gegen Norwegen könnte bedeuten, dass sie in der nächsten Woche noch die Playoffs umgehen können. Die Abwehr ist stark dezimiert, da neben Giulia Gwinn auch Janina Minge und Franziska Kett ausfallen. Sjoeke Nüsken übernimmt die Kapitänsrolle, während Kathrin Hendrich nach einer Verletzung zurückkehrt und als wichtige Stütze angesehen wird. In der Offensive können die DFB-Frauen auf Klara Bühl setzen, die ebenfalls wieder fit ist. Das Spiel gegen Norwegen ist entscheidend, um das Selbstvertrauen für die kommenden Herausforderungen zu stärken, da die letzte Leistung gegen Österreich nicht zufriedenstellend war. Christian Wück betont die Notwendigkeit, an den Schwächen zu arbeiten: „Das Spiel gegen Norwegen wird also wichtig, für unser Gefühl, wie wir in die nächsten Wochen und Monate reingehen.“
Source: SZ.de - 2026-06-04