Detroit Red Wings scheitern erneut an Playoff-Träumen nach bitterer Niederlage

Im Heimspiel gegen die New Jersey Devils (41-36-3) schienen die Detroit Red Wings (41-30-9) lange Zeit auf dem besten Weg, ihre Hoffnung auf die Playoffs zu wahren. Doch erneut gelang es dem Team aus Motor City nicht, eine Führung zu verteidigen, was die lange Durststrecke ohne Postseason weiter verlängerte. Stürmer Lucas Raymond äußerte sich enttäuscht: "Es ist natürlich zum Kotzen. Wir hatten zu Beginn dieses Jahres ein klares Ziel und wir haben es nicht erreicht. Das ist für uns alle eine große Enttäuschung." Anfang Januar standen die Red Wings noch gemeinsam mit den Carolina Hurricanes an der Spitze der Eastern Conference, doch nach nur neun Siegen in den folgenden Spielen schmolz der Vorsprung auf die Playoff-Plätze. Im letzten Heimspiel der Regular Season führten die Red Wings bis zur 52. Spielminute mit 3:2 durch Tore von Justin Faulk (10. Minute), David Perron (32.) und Emmitt Finnie (47.). Doch die Devils wendeten das Spiel: Cody Glass (52.) glich aus, bevor Jesper Bratt (57.) die Gäste in Führung brachte. Dawson Mercer machte mit einem Empty Netter (59.) den Deckel drauf, sodass die Red Wings zum zehnten Mal in Folge die Playoffs verpassten. Head Coach Todd McLellan zeigte sich resigniert und erklärte: "Die Fans wollen nicht einmal einen Stanley-Cup-Titel, sie fordern einfach nur ein Team, das ihnen etwas Spaß und Freude bereitet." Er betonte, dass die Pfiffe der Fans gerechtfertigt seien, da sie für die Spiele bezahlen und das Team in der Pflicht stehe, gute Leistungen zu zeigen.
Source: sport.de - 2026-04-12