BVB bleibt im Rennen um Hertha-Juwel Kennet Eichhorn trotz finanzieller Hürden

Kennet Eichhorn gehört zu den gefragtesten Talenten im europäischen Fußball und plant, dank seiner Ausstiegsklausel in diesem Sommer den nächsten Schritt in seiner Karriere zu machen. Die Frage, wohin es den 16-Jährigen zieht, bleibt jedoch offen. Zuvor wurde berichtet, dass die Agentur des deutschen Junioren-Nationalspielers ein Handgeld von zehn Millionen Euro für eine Vertragsunterzeichnung fordert, was Borussia Dortmund nicht bereit ist zu zahlen. Auch der FC Bayern hat laut Sport1 seine Beteiligung an dem Poker eingestellt. Bereits die WAZ und der kicker hatten gemeldet, dass ein Wechsel zu Dortmund unwahrscheinlich sei, da die Gesamtkosten für die Westfalen zu hoch seien. Überraschenderweise berichtet jedoch Sky-Transferexperte Florian Plettenberg, dass Dortmund weiterhin Interesse an Eichhorn hat und sich nicht aus dem Rennen zurückgezogen hat. Allerdings scheinen die Schwarz-Gelben nicht die besten Chancen auf den Zuschlag zu haben. Plettenberg weist darauf hin, dass es in den letzten Tagen erneute Gespräche zwischen Eichhorns Seite und dem FC Liverpool gegeben hat. Da Eichhorn noch minderjährig ist, kann er nicht in ein Land außerhalb der EU wechseln. Daher sucht Liverpool nach einem Leihverein, um Eichhorn zunächst „zu parken“. Der Teenager wird zudem mit Manchester City in Verbindung gebracht, steht jedoch vor ähnlichen rechtlichen Hürden. Eichhorns Vertrag bei Hertha BSC enthält eine Ausstiegsklausel mit einer Ablösesumme von etwa zehn bis zwölf Millionen Euro.
Source: sport.de - 2026-06-04