Borussia Mönchengladbachs Präsident Bonhof spricht von einem "Scheißjahr"

Rainer Bonhof, Präsident von Borussia Mönchengladbach, hat vor dem Saisonende ein düsteres Fazit gezogen und von einem "Scheißjahr" gesprochen. Auf der Mitgliederversammlung des Klubs äußerte der Weltmeister von 1974: "Ich hatte gedacht, wir sind stabiler, das ist leider nicht eingetreten. Wir sind alle den Leidensweg mitgegangen." Der Verein hat drei Spieltage vor Schluss den Klassenerhalt noch nicht sicher. Bonhof, sichtlich bewegt, betonte die Bedeutung der treuen Fans: "Wenn du aber bei Auswärtsspielen bist und siehst unsere Fans, musst du sagen: Für die lohnt es sich, nicht abzusteigen." Auf der Versammlung wurden Rücktrittsforderungen laut, die durch Flugblätter der aktiven Fanszene untermauert wurden. Darin hieß es: "Borussia Mönchengladbach hat keine Zeit mehr zu verschwenden, auch nicht bis zum Ende der aktuellen Präsidiumslegislatur 2027." Der Text wurde vom FPMG Supporters Club und den Ultras unterzeichnet. Trotz der Kritik erhielt Rouven Schröder, der neue Sportchef, viel Applaus. Er kündigte an, für den Sommer einen Umbruch einzuleiten und betonte: "Wir brauchen ein richtig gutes Transferfenster. Für mich ist ein Wort wichtig: Mut. Wir brauchen Mut zu Veränderung." Trainer Eugen Polanski äußerte sich kämpferisch und blickte optimistisch auf die nächste Saison: "Wir haben eine gute Fußball-Mannschaft, haben gute Charaktere. Aber tatsächlich fehlt mir ein bisschen die Gier auf Erfolg. Wir brauchen ein paar Arschlöcher in der Mannschaft, um Spiele zu gewinnen." Polanski zeigte sich entschlossen, Veränderungen herbeizuführen.
Source: Fever Pit'ch - 2026-04-27