Werder Bremen setzt auf 40 Millionen Euro für Abwehrjuwel Karim Coulibaly

Werder Bremen setzt auf 40 Millionen Euro für Abwehrjuwel Karim Coulibaly

Karim Coulibaly könnte dem SV Werder Bremen einen erheblichen finanziellen Gewinn bei einem möglichen Transfer im Sommer bescheren. Der 18-jährige Abwehrspieler saß jedoch zuletzt gleich zweimal auf der Bank. Trainer Daniel Thioune nahm ihn beim 1:3 gegen Augsburg bereits zur Halbzeit vom Platz und stellte ihn beim 0:1 in Hoffenheim gar nicht auf. Eine Oberschenkelverletzung in der Rückrunde hatte Coulibalys Leistungskurve beeinträchtigt. Thioune räumte ein, dass der monatelange Rummel um den Youngster seine Spuren hinterlassen habe: „Man hat ihm die Unruhe etwas angemerkt. Daher habe ich ihn mal rausgenommen“, erklärte der Trainer. Er betonte, dass der Vereinsinteresse über dem Marktwert stehe: „Wenn er dadurch günstiger geworden ist, dann ist das so. Über allem steht der Verein und der Klassenerhalt." Sportchef Clemens Fritz unterstützt Thioune in dieser Sichtweise und sieht den Wert Coulibalys nicht negativ beeinflusst. „Ein 18-Jähriger im ersten Bundesliga-Jahr mit viel Spielzeit und einer zwischenzeitlichen Verletzungspause wird an Phasen ohne Einsatz nicht gemessen“, so Fritz. Werder Bremen hat sich bereits auf eine mögliche Ablöse von bis zu 40 Millionen Euro festgelegt. Coulibaly steht im Fokus von englischen Klubs, PSG, Real Madrid und Borussia Dortmund. Trotz des breiten Interesses liegen bisher keine konkreten Angebote vor. Der Klub verspürt jedoch keinen Zeitdruck, da Coulibalys Vertrag bis 2029 läuft, was Werder in eine komfortable Verhandlungsposition bringt. Die Entscheidung über seine Zukunft wird im kommenden Transferfenster fallen.

Source: Fussballdaten - 2026-05-11