Paula Botet blickt auf unerwarteten Erfolg im IBU-Cup und neue Ziele für die Zukunft

Die Biathlonsaison 2025/26 verlief für Paula Botet anders als ursprünglich geplant. Während die Französin zwei ihrer großen Ziele verpasste, sicherte sie sich einen Titel, den sie zuvor nicht im Blick hatte. Botet befand sich in der letzten Saison zwischen den Stühlen: Sie war für den IBU-Cup zu stark, aber nicht gut genug für die französische A-Mannschaft. Trotz dieser Schwierigkeiten entschied sie die IBU-Cup-Gesamtwertung für sich. "Es ist immer noch eine große Genugtuung", äußerte sie im "Vosges Matin"-Interview und fügte hinzu: "Ich bin wirklich zufrieden, obwohl es [der IBU-Cup-Gesamtsieg] nicht unbedingt mein ursprüngliches Ziel war." Zukünftig möchte Botet sich im Weltcup-Team festsetzen. Ihr ursprünglicher Plan beinhaltete den Sprung in die A-Mannschaft und die Teilnahme an den Olympischen Spielen. "Es ist schade", gestand sie, dass sie diese Ziele nicht erreicht hat, jedoch plant sie, in der Saison 2026/27 nicht aufzugeben. "Es ist sicher, dass mein Ziel sein wird, nicht nur zurück in den Weltcup zu kommen, sondern auch dort zu bleiben und in der Lage zu sein, gute Leistungen zu zeigen", erklärte Botet. Im vergangenen Winter konnte sie ihre Chance im Weltcup jedoch nicht nutzen. Trotz anfänglicher Erfolge im IBU-Cup, wo sie zahlreiche Siege feierte, enttäuschten ihre Leistungen beim französischen Heim-Weltcup in Annecy, wo sie die Plätze 48 und 32 belegte. Diese Ergebnisse reichten nicht für eine dauerhafte Beförderung oder ein Olympia-Ticket.
Source: sport.de - 2026-04-20