Berater von Samuel Mbangula kritisiert Werder Bremen für unzureichendes Management

Berater von Samuel Mbangula kritisiert Werder Bremen für unzureichendes Management

Werder Bremen hat im vergangenen Sommer mit der Verpflichtung von Samuel Mbangula für zehn Millionen Euro von Juventus Turin ein Risiko eingegangen, das sich bislang nicht ausgezahlt hat. Nach einem vielversprechenden Start in die Saison fiel der Belgier stark ab und wurde zeitweise nicht einmal mehr eingewechselt. Dies wirft die Frage auf, ob sich die Wege von Mbangula und dem Verein bald wieder trennen könnten. Der Berater von Mbangula, Grace Diamouangana, äußerte sich in der "Bild" zu den aktuellen Wechselgerüchten und kritisierte das Management der SV Werder Bremen. Er stellte fest: "Wenn wir seine Saison bewerten, muss man zugeben, dass sie sehr gut begann, aber letztendlich durch unzureichendes Management gebremst wurde. Das hinterließ bei ihm ein Gefühl der Frustration." Diamouangana führte an, dass die ständigen Positionswechsel dem Selbstvertrauen des 22-Jährigen geschadet hätten. Mbangula spielte in verschiedenen Positionen – links, rechts und zentral – konnte jedoch nur selten überzeugen. In den ersten neun Einsätzen sammelte er immerhin sechs Scorerpunkte. Zur Fitness von Mbangula merkte der Berater an: "Man muss bedenken, dass er zu Saisonbeginn nicht einmal 50 Prozent seiner körperlichen Leistungsfähigkeit erreicht hatte. Er kam von der Klub-WM mit Juventus und konnte nicht die gesamte Vorbereitung absolvieren." Ob Mbangula in der neuen Saison weiterhin für Werder aktiv sein wird, bleibt unklar. Sein Vertrag läuft bis 2030. Diamouangana erklärte: "Durch seinen guten Saisonstart hat er schon im Januar das Interesse einiger Klubs geweckt. Sollte ein Verein auf uns zukommen, bei dem das Angebot sowohl für Werder als auch für Samuel attraktiv ist, würden wir uns zusammensetzen." Dennoch betonte er, dass Mbangula nicht auf einen Abschied drängt: "Er hat hier in Bremen noch einiges zu erledigen. Die Erwartungen sind klar: Es soll eine bessere Saison werden. Sowohl für Samuel persönlich als auch für den Verein."

Source: sport.de - 2026-05-28