Bayern scheitert an Woltemade-Transfer: Hoeneß macht Matthäus verantwortlich

Im vergangenen Sommer strebte der FC Bayern einen Transfer von Nick Woltemade vom VfB Stuttgart an, konnte jedoch keine Einigung über die Ablösesumme erzielen. Stattdessen wechselte der deutsche Nationalspieler zu Newcastle United in die Premier League. Uli Hoeneß, Ehrenpräsident des FC Bayern, äußerte sich im Interview mit dem "Spiegel" zu den Umständen: "Wir hätten Nick Woltemade gekauft für 50 Millionen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir das hingekriegt hätten." Laut Hoeneß habe sich Lothar Matthäus in die Verhandlungen eingemischt und den Preis nach oben getrieben. Matthäus kommentierte in der "Bild", dass ihn eine Ablöse von 80 bis 100 Millionen nicht überrascht hätte. Die Aussagen von Matthäus sorgten für Unmut bei Hoeneß und dem FC Bayern, was zu Spannungen zwischen den beiden führte. Hoeneß vermutete, dass der VfB Stuttgart nach Matthäus' Äußerungen nicht mehr bereit war, Woltemade für 55 Millionen zu verkaufen, da sie unter Druck gerieten. Laut Informationen der "Bild" war Hoeneß' Verdacht jedoch unbegründet. Der VfB Stuttgart hatte bereits frühzeitig einen Preis von 70 bis 80 Millionen im Sinn, den Newcastle United letztendlich zahlte. Woltemade unterschrieb dort einen Vertrag bis 2031. Allerdings wird spekuliert, dass Woltemade aufgrund seiner sinkenden Spielanteile bereits über einen Wechsel nachdenkt. Der FC Bayern plant jedoch keinen weiteren Anlauf für den Spieler.
Source: sport.de - 2026-05-26